Mit guten Job-Vorsätzen ins neue Jahr

Köln, 04. Januar 2017

Umfrage von meinestadt.de zeigt, was sich Arbeitnehmer für 2017 vornehmen

Traditionell nehmen viele Menschen den Jahreswechsel zum Anlass nicht nur privat, sondern auch beruflich gute Vorsätze zu fassen und neue Ziele zu definieren. Doch was bewegt die deutschen Arbeitnehmer? Welche Veränderungen im Job sind für 2017 am erstrebenswertesten? meinestadt.de, der führende regionale Stellenmarkt, hat im Dezember 2016 unter knapp 400 Personen eine Onsite-Befragung durchgeführt, die Aufschluss darüber gibt, was sich Arbeitnehmer für das neue Jahr vorgenommen haben.

Neues Jahr, neuer Job

Mehr als die Hälfte der Befragten scheint unzufrieden mit dem Job, denn 56 % beabsichtigen für das Jahr 2017 einen Jobwechsel. Damit führt dieser Aspekt die Liste der guten Jobvorsätze sogar an. Eher gering fällt dem gegenüber die Zahl der Befragten aus, die eine Weiterentwicklung bzw. Verbesserung am bestehenden Arbeitsplatz anstreben: Nur 12 % haben sich für das neue Jahr eine Beförderung vorgenommen. Die Gründe für Frustration und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz lassen sich auch aus den weiteren Ergebnissen der Studie ableiten.

 

Befragte möchten mehr Gehalt

Mehr Geld im neuen Jahr: Eine höhere Summe auf der Lohnabrechnung ist für über 40 % der Teilnehmer im neuen Jahr erstrebenswert und ein entscheidender Vorsatz für das Jahr 2017. Eine als zu gering empfundene Bezahlung kann auch ein Grund sein, warum viele der Umfrageteilnehmer einen Jobwechsel in Erwägung ziehen. Die Relevanz von Wertschätzung und Gehalt im Hinblick auf die Zufriedenheit im Job belegt auch eine im April durchgeführte Studie von meinestadt.de. Dabei gaben über 1.000 Arbeitnehmer Auskunft darüber, was sie im Job am meisten stört. Rund zwei Drittel geben an, sich am Arbeitsplatz nicht wertgeschätzt zu fühlen. 57 % der Befragten beklagt ein zu geringes Gehalt und knapp die Hälfte leidet unter einem schlechten Arbeitsklima.

 

Weniger Überstunden als Neujahrsvorsatz

Doch nicht nur Gehalt ist wichtig, auch softe Faktoren tauchen auf der Wunschliste für das neue Jahr auf. Rund jeder Fünfte möchte die Work-Life-Balance optimieren und strebt weniger Überstunden an. Im Schnitt leisten deutsche Arbeitnehmer drei bis vier Überstunden pro Woche und liegen damit im europäischen Überstundenvergleich ganz vorne.¹

 

Auch im Fokus: Persönliche Weiterentwicklung

Die Neujahrsvorsätze beziehen sich aber nicht ausschließlich auf die Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes, viele Befragte sehen auch persönlich konkreten Handlungsbedarf. Rund 12% wollen an mehr Durchsetzungsvermögen im Job arbeiten, immerhin jeder Zwölfte hat die Absicht, mit mehr Engagement ins neue Arbeitsjahr zu starten. Eine Aussage, die besonders die Arbeitgeber freuen dürfte.

 

 

¹Statistik der Europäischen Beobachtungsstelle für die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen

Über meinestadt.de

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2017-06-14T14:20:26+00:00

One Comment

  1. Dr. Egner 11/01/2017 at 15:43

    wäre interessant zu wissen, welche Gehaltsstrukturen den Unzufriedenen zugrunde liegen….
    Wieviele Prozent davon bekommen den
    1) Mindestlohn für diese Position
    2) sind im oberen Drittel der Spannbreite einer Jobbeschreibung/Tarifentlohnung
    3) verdienen jetzt schon übertariflich

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